Gemeindebrief

Alle Gemeindebriefe.

Ich kann mir ein Leben ohne Wasser nicht vorstellen. Früher haben die Beduinen die Wasserquellen in der Wüste nicht verraten. Sie behielten es für sich aus Angst vor den Brunnenvergiftern und damit das Wasservorrat ausreichte – und sich nicht einer auf Kosten der anderen bereicherte. Die geheimen Quellen waren oft vor den Augen der Reisenden verborgen. Nur Eingeweihte wussten um die unterirdischen Flüsse inmitten von unwirklichen und menschenfeindlichen Gegenden. Das Wissen wurde von Generation weitergeben und sicherte jahrhundertelang das Überleben der Menschen. Wie wichtig das Wissen um den Rohstoff Wasser ist, zeigt auch die diesjährige Aktion „ Wasser für alle“ von Brot für die Welt.

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Am 31. Oktober diesen Jahres ist es soweit: Vor 500 Jahren hat ein kleiner Mönch mit seinen 95 Thesen eine Lawine ins Rollen gebracht. Die Reformation hat ihren Lauf genommen. Sie hat das Gesicht der alten Welt verändert und hat überall ihre Spuren hinterlassen. Es entstand nicht nur eine neue Kirche, auch die damalige Kirche hat sich verändert.

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Einer der ersten „Global Player“ war die junge Christenheit. Ausgehend von Pfingsten und vor allem durch die Reisetätigkeit des Apostel Paulus entwickelten sich kleine Gemeinden im damals bekannten römischen Reich. Was machte das Christentum damals so interessant? Vermutlich, dass kein Mensch ausgegrenzt wurde. Der Apostel Paulus schrieb in seinem Brief an die Gemeinden in Galatien: „Hier ist weder Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus.“ (Gal 3, 28).

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Am Ende des Winters strecken sich die Köpfe der ersten Blumen aus dem Boden. Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse machen den Anfang. Als würde ein graues Bild langsam mit Farbe ausgemalt. Endlich, denken wir und atmen bei unseren Frühjahrsspaziergängen tief durch: das Leben hat uns wieder. Wir könnten uns sofort mitten in die Arbeit und das Vergnügen hineinstürzen. Augenblick mal!

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Gott ist an der Seite der Menschen. Damit setzt er ein Zeichen der Hoffnung für so viele in dieser Welt. Hoffnung kann nur der haben, dem etwas fehlt. Der alles hat, braucht keine Hoffnung, denn was soll sich noch für ihn verändern? Und heute? Wo käme Gott heute zur Welt? Vielleicht in den Armutsvierteln der armen Länder, mitten im Bombenhagel von Aleppo, oder in einer der vielen Krankenhäuser unserer Tage, vielleicht auch in einem Alters und Behindertenheim- wenn Gott Mensch würde. Eine spannende Frage, welchen Ort würde Gott heute zur Menschwerdung auswählen?

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„Keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt.“

Jesu Geburt in der Krippe, von dem Martin Luther sagt, „es sei keine einmalige Geschichte, sondern ein Geschenk, das ewig bleibt“, zeigt mir, dass Weihnachten eine heilsame Unterbrechung unseres Alltages und unseres Wettrennens um die besten Plätze in der Gesellschaft ist. Jesus, der in einem Stall geboren wird, gibt uns, was wirklich zählt: Menschlichkeit und Würde, Gerechtigkeit und Gottvertrauen. Das eine ist ohne das andere nicht zu haben und vor allen Dingen es ist nicht käuflich, es lebt und wirkt nur in der Begegnung mit Menschen und mit Gott.

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Der Countdown zum Reformationsjahr 2017 beginnt am 31.10.2016. Wenn man sich mit Martin Luther beschäftigt, dann entdeckt man immer mehr, dass er zwar ein Kind des ausgehenden Mittelalters war, aber mit einem Bein in der Neuzeit stand.

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Zum Wandern gehört ein Rucksack. Darin befindet sich alles, was man unbedingt braucht. Es darf kein Gramm zu viel sein, denn man muss alles selbst tragen können. Da wird auf das ein oder andere vermeintlich Wichtige sehr schnell verzichtet. Was braucht es also für mich auf meiner Wanderung?

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Ich habe eine Führung in einer Kirche erlebt. Da guckt sich ein kleiner Junge den Jesus am Kreuz an und sagt, oh, boa, was ist dem da passiert? Das heißt, der hat noch nie irgendetwas davon gehört. Das geht bis dahin, dass mich jemand gefragt hat, was die Pluszeichen auf unseren Kirchtürmen bedeuten.

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Weihnachten steht quasi schon vor der Tür! Wieder einmal wird uns am Heiligen Abend ein Stern hinaus in die Dunkelheit locken. Wir werden uns aufmachen, am frühen Abend oder in der Nacht, um einen wichtigen Besuch zu unternehmen.

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Was wäre Weihnachten ohne Musik? Beim Lesen dieses Verses denke ich sofort an den Eingangschor des Weihnachtsoratoriums von Johann Sebastian Bach. Ich höre die Stimmen, die mit aller Macht von dem Ereignis singen, das die Grundlage unseres Glaubens ist.

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Oft denke ich in diesen Tagen an eine Diskussion um die Bevölkerungsstatistik im vergangenen Jahr zurück. Der Referent jonglierte mit Zahlen und wenn man seinen Prognosen Glauben schenken durfte, halbierte sich die Bevölkerung von Rheinland-Pfalz in atemberaubender Weise in absehbarer Zeit.

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Wenn wir die Welt um uns herum aufmerksam betrachten, merken wir: Sie ist wundervoll, wir können über sie staunen. Sie ist schön, wir können uns an ihr freuen. Sie ist für unser Leben notwendig, wir können für sie dankbar sein. Die Welt ist ein kostbares Geschenk.

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Du bist schön! - Sieben Wochen ohne Runtermachen! Vermutlich werden die ersten Fastenwochen schon vorbei sein, wenn Sie diesen Gemeindebrief in den Händen halten. Trotzdem möchte ich Sie auf das Motto der Aktion der Evangelischen Kirche in der Passionszeit hinweisen. Es ist hoch aktuell und man könnte es sich, wenn man wollte, als Lebensmotto aussuchen.

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Neulich konnten wir live miterleben wie Astro-Alex, so wie ihn die Medien nennen, der Weltraumfahrer Alexander Gerst, seine Kommentare zur Erde twitterte. Mir ist nicht bekannt, ob er ein religiöser Mensch ist, dennoch waren seine Gedanken über die Erde sehr ehrfurchtsvoll.

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Erntedankfest, Buß- und Bettag, Volkstrauertag, Totensonntag. Die Herbstzeit spannt einen weiten Bogen des Lebens. Wir fahren jetzt die Ernte ein und danken dafür, dass wir genug haben.

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Wir machen uns immer wieder auf den Weg, auf die „Suche“ nach den wohlschmeckenden Früchten der Natur, auf den Märkten und in den Verkaufsläden der vielen regionalen Erzeuger.

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Ein Abschied ist wie ein Aufbruch in ein unbekanntes Land. Man öffnet eine Tür und betritt Räume, die einem unbekannt sind. Man verlässt Vertrautes, z.B. einen Lebensabschnitt oder Menschen, die einen die ganze Zeit begleitet haben.

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„Ich bin arm, aber glücklich“, sagt ein Mann. Seine Familie hat den Taifun auf den Philippinen überlebt und alle packen mit an, die Schäden des Sturmes zu beseitigen und wieder neu anzufangen. Vom Glück ist in diesen Tagen viel die Rede.

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Die ersten Früchte des Feldes sind eingebracht, an den Apfelbäumen locken die ersten Früchte und in den Weinbergen werden auch bald die Trauben reif sein. Der Sommer neigt sich seinem Ende entgegen und der Herbst streckt schon seine Fühler aus.

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Ich esse gerne Schwarzbrot. Richtig gutes frisches Schwarzbrot, frisch vom Bäcker geholt, das noch richtig duftet nach Korn und Arbeit. Besonders nach vielen Festtagen bis Pfingsten mit vielen Kuchen und Torten, da schmeckt ein Schwarzbrot wieder richtig gut.

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